Stefanie Etter

Die Kunst begleitet Stefanie Etter seit mehr als 20 Jahren. Sie besucht Meisterklassen und Kunstakademien, entwickelt ihren unverkennbaren Stil und lässt sich zur Kunsttherapeutin ausbilden.

2016 entdeckt sie dann das Medium Resin (Kunstharz) für sich. Seinerzeit in der deutschen Kunstszene weitgehend unbekannt, erkennt sie schnell, welche Möglichkeiten sich ihr und ihrer Kunst damit bieten. Resin ist das ideale Medium für ihren künstlerischen Ausdruck, sie findet in der Arbeit mit dem Kunstharz ihre Berufung.

Als Künstlerin nutzt Etter unzählige Medien, Materialien und Werkzeuge, um ihre vielschichtigen Werke zu kreieren. Zum Einsatz kommen dabei unter anderem Kunstharze, Strukturmaterialien, Effektmittel, Holz oder Papiere. Für den Auftrag nutzt sie ihre Hände, Pinsel und Spachtel – und Gefäße, aus denen sie das Resin fließen lässt. Dieses Fließen verbindet sich mit dem haptischen Arbeiten auf dem Malgrund zu einer visuellen Harmonie, die ihre Kunstwerke auszeichnet, sie einzigartig und wiedererkennbar macht (Galerie). Die Betrachtenden entdecken zudem Details aus Ölkreide, Teer, Rost oder Farbschüttungen sowie Spraypaint. Die Mehrdimensionalität entsteht im Prozess: Etter bearbeitet ihre Bilder, trägt ab, schleift und poliert, bis das Ergebnis stimmig ist.

Die Inspiration für Ihre Werke schöpft sie aus der Natur, genauer: aus den vier Elementen Wasser, Luft, Erde und Feuer. Sie setzt damit einen Kontrapunkt zum hektischen und städtischen Unternehmerleben. Während der Corona-Pandemie erweitert sie ihr Schaffen um ein fünftes Element, das sie als „urban“ bezeichnet. Moderne Graffitikunst und Streetart-Elemente unterbrechen die erzwungene Stille des Lockdowns.

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